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St.Gallen-Appenzell rehabilitiert sich

31.10.2017

St. Gallen-Appenzell rehabilitiert sich

Ostschweizer rücken nach starker Doppelrunde ins Mittelfeld vor

Für die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell ging es vergangenen Samstag im ersten Heimspiel der Saison auch um Wiedergutmachung für die Startniederlage gegen Basel. Den Gastgebern gelang dabei eine starke Richtungskorrektur, Yverdon wurde mit einem überraschend deutlichen 6:2 besiegt. Das Sonntagsspiel gegen Fribourg-Tafers endete, trotz leichtem Vorteil für die Badmintonvereinigung, 4:4 unentschieden.

Im 6:2-Erfolg gegen Yverdon gelang St. Gallen-Appenzell eine beeindruckende Leistungssteigerung gegenüber der ersten Runde. Mit einem genesenen Agung Ruhanda als starke Nummer eins im Team sowie den Rückkehrerinnen Jenny Stadelmann und Aline Müller übertraf die Equipe um Spielertrainer Sandi Kusumah die in sie gesteckten Erwartungen. Hauchdünn schlitterten die Ostschweizer gar an einem 7:1 Sensationssieg vorbei, als Dominik Bütikofer sein Herreneinzel erst im Entscheidungssatz mit 18:21 verlor. Ebenfalls hauchdünn unterlag Ruhanda tags darauf gegen Fribourg-Tafers. Es war die einzige Dreisatzpartie des Tages. Beinahe hätte es St. Gallen-Appenzell auch am Sonntag zu einem Sieg gereicht.

Jenny Stadelmann weiter in Topform
Jenny Stadelmann, die jüngst an den Juniorenweltmeisterschaften im Mixeddoppel bis ins Achtelfinale vorstiess, beeindruckte wiederum mit Badminton auf höchstem Niveau. Stadelmann, die wegen dieser WM in der ersten Runde nicht im Kader der Badmintonvereinigung auflief, gewann dieses Wochenende alle vier Partien, jeweils das Einzel und Damendoppel. Damit unterstrich sie erneut ihre grosse Bedeutung für die Ostschweizer.

NLB-Team im Wechselbad der Gefühle
Die zweite Mannschaft der Badmintonvereinigung spielte dieses Wochenende ebenfalls die zweite und dritte Runde. Nach der 1:7 Pleite am Samstag zuhause gegen den Aufstiegskandidaten BC Zürich tröstete sich das Team um Captain Katja Hutter am Sonntag gleich selbst, mit einem 6:2 Achtungserfolg gegen den direkten Tabellennachbarn aus Zug. In dieser Begegnung durfte St. Gallen-Appenzell gleich mehrfach das Wettkampfglück beanspruchen, konnten doch vier der sechs Siege erst im Entscheidungssatz gesichert werden.

Nächste Doppelrunden in zwei Wochen
Nach den ersten drei gespielten Partien dürfen beide Teams von St. Gallen-Appenzell mit den Ergebnissen zufrieden sein. Die Resultate spiegeln die zunehmende Leistungsdichte im Schweizer Badminton. Sowohl in der NLA als auch in der NLB belegt man Ränge im Mittelfeld, die Abstände nach oben und unten sind gering. Die Spielerinnen und Spieler befinden sich in einer guten Form und haben die in sie gesteckten Erwartungen mehrheitlich erfüllt.