Startseite

St.Gallen-Appenzell ist Schweizermeister 2016

24.04.2016

Die Badmintonvereinigung lässt La Chaux-de-Fonds keine Chance

Gegen La Chaux-de-Fonds wird die BV St. Gallen-Appenzell ihrer Favoritenrolle gerecht und holt sich nach 2010 und 2012 den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Den Grundstein legt die Equipe um Sandi Darma Kusumah bereits am Samstag mit einem 6:2-Auswärtssieg. Damit entthronen die Ostschweizer den BC Uzwil, welcher in den letzten beiden Saisons jeweils gegen die Badmintonvereinigung die Finals gewinnen konnte.

St. Gallen-Appenzell ist zweifelsohne ein verdienter Schweizermeister. Die Badmintonvereinigung, welche bis auf eine Partie alle Begegnungen in der abgelaufenen Saison gewann, liess auch in den Finalspielen nichts anbrennen. Nach dem deutlichen 6:2-Erfolg am Samstag verkam das Rückspiel in der gut gefüllten Sporthalle Tal der Demut zu einem regelrechten Schaulaufen der Protagonisten um Spielertrainer Kusumah. Beim Stand von 4:2 für die Ostschweizer war das Rennen um den Pokal entschieden. Die Deutlichkeit des Resultats tat der Freude um den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte dennoch keinen Abbruch.

Zuschauer kamen auf ihre Kosten
Für die zahlreichen Zuschauer im Riethüsli bot das sonntäglich Rückspiel nebst dem finalen Meistertitel erneut hoch stehendes Badminton. Durch die beiden Niederlagen im Damendoppel und im zweiten Herrendoppel kam zwischenzeitlich auch nochmals ein wenig Spannung auf. Nachdem Agung Ruhanda im ersten Herreneinzel sowie im ersten Herrendoppel an der Seite von Dominik Bütikofer, Aprilia Yuswandari im Dameneinzel und Christoph Heiniger im dritten Herreneinzel jeweils ihre Partien gewinnen konnten, war die Angelegenheit zugunsten der Gastgeber entschieden.

Abschiedsspiel von Yuswandari
Mit dem Gewinn des Schweizermeistertitels verabschiedete sich zudem Aprilia Yuswandari von ihrem Team. Damit beschenkte sich die indonesische Spitzenspielerin, welche in der Hinrunde für die Ostschweizer auflief und für die Playoffspiele zurückkehrte, zu ihrem 28. Geburtstag gleich selbst. Yuswandari gehört zweifelsohne zu den besten Badmintonspielerinnen, welche jemals in der Schweiz für eine Mannschaft aufgelaufen waren. Ihre grossen Verdienste verdankte dann auch Manager und Präsident Hanspeter Kolb während der Meisterfeier.