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St.Gallen-Appenzell deklassiert Aufsteiger Genf

01.02.2016

Die Badmintonvereinigung St. Gallen-Appenzell beeindruckt weiter. Gleich mit 8:0 gewannen die favorisierten Ostschweizer letzten Sonntag gegen Genf. Damit errang der diskussionslose Leader der NLA den elften Sieg im elften Spiel der laufenden Saison. Drei Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf das zweitplatzierte Uzwil bereits zehn Zähler.

Die Gastgeber von St. Gallen-Appenzell waren in der gut gefüllten Sporthalle Tal der Demut im Riethüsli in allen Belangen ihren Gegnern überlegen. Auch wenn mit Céline Burkart ausgerechnet jene Spielerin im Kader der Badmintonvereinigung fehlte, welche bis dato als einzige in der NLA alle ihre Spiele gewinnen konnte, entschied die Equipe um den indonesischen Spielertrainer Sandi Darma Kusumah sämtliche Matches in zwei Sätzen zu ihren Gunsten. Die einzige wirklich umkämpfte Partie des Tages war das Mixeddoppel, welches Kusumah an der Seite seiner Landsfrau Agnia Ruhanda letztlich mit 22:20 und 22:20 gewinnen konnte.

Ronja Stern beeindruckt weiter
Der junge Neuzuzug Ronja Stern kann auch gegen Genf ihr Potenzial abrufen. Im Dameneinzel fegte sie Mélanie Verdon gleich mit 21:3 und 21:5 vom Feld. Bereits zuvor, an der Seite von Agnia Ruhanda im Damendoppel, liessen sie ihren Gegnerinnen keine Chance und gestanden ihnen insgesamt nur 19 Punkte zu. Ebenfalls ungefährdet verliefen die drei Einzel und zwei Doppel bei den Herren.

Vorsprung weiter ausgebaut
Nachdem die Verfolger und Titelverteidiger aus Uzwil mit einem 5:3 Sieg gegen Yverdon-les-Bains erneut Punkte liegen liessen, beträgt der Vorsprung der Badmintonvereinigung nunmehr zehn Zähler. Dies unterstreicht die eindrückliche Bilanz der Ostschweizer, welche alle bisherigen Partien der laufenden Spielzeit gewinnen konnte. Auch wenn in den Playoffhalbfinals am 2. und 3. April die Karten neu gemischt werden, deutet vieles darauf hin, dass St. Gallen-Appenzell erneut der Einzug in die Finalspiele gelingen sollte. Diese werden am 23. und 24. April ausgetragen.

Kampf um die Playoffplätze
Während der Badmintonvereinigung auch rechnerisch der Einzug in die Endrunde nicht mehr zu nehmen ist, zeichnet sich insbesondere um den vierten Playoffplatz ein Kopf-an-Kopf-Rennen von vier Mannschaften ab. Das viertplatzierte Adliswil-Zürich trennt vom siebtplatzierten Genf lediglich drei Zähler. In den verbleibenden drei Runden sind insgesamt zwölf Punkte zu verteilen. Die Badmintonwelt schaut gespannt auf die anstehenden Spiele.

NLB mit zwei Rückschlägen
Weniger erfolgreich verlief es vergangenes Wochenende für die NLB-Mannschaft der Badmintonvereinigung. Die Mannschaft um Coach Marco Ryser musste mit einem 1:7 gegen Zürich und einem 0:8 gegen Uni Basel gleich zwei herbe Niederlagen einstecken. Die im Vergleich zur Vorrunde stärker aufgestellten Gegner nutzten das fehlende Wettkampfglück von St. Gallen-Appenzell knallhart aus. Besonders unglücklich verlief das Wochenende für Nadine Spescha, welche sich gleich in drei ihrer vier Partien erst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes geschlagen geben musste. Hinzu kam, dass sich viele der Protagonisten für einmal unter Wert verkauften. Für die sonst überraschend erfolgsverwöhnten Ostschweizer gilt es nun, die Kräfte neu zu sammeln um in den verbleibenden sechs Runden den angestrebten Rang im vorderen Mittelfeld zu halten.