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St.Gallen-Appenzell startet mit zwei Siegen

26.09.2016

Die Titelverteidigung als erklärtes Ziel der Ostschweizer

Seit dem diskussionslosen Gewinn des Schweizermeistertitels in der letzten Saison sind die Protagonisten der Badmintonvereinigung bereits wieder erfolgreich in die neue Saison gestartet. Nach dem 5:3 auswärts in Adliswil und 6:2 zuhause gegen La Chaux-de-Fonds dürfen die Ostschweizer durchaus zufrieden sein mit dem Beginn der neuen Spielzeit.

Das Team um den indonesischen Spielertrainer Sandi Darma Kusumah hat sicher gegenüber der letztjährigen Meistersaison nur wenig verändert. Bei den Herren sind mit Agung Ruhanda, Christoph und Thomas Heiniger, Dominik Bütikofer und Kusumah der gleiche Kader sie in der letzten Spielzeit aktiv. Die Stimmung bei den Ostschweizern ist nicht zuletzt dank dieser Konstanz ausgezeichnet. Dies, so Manager Hanspeter Kolb, kann auch in diesem Jahr den entscheidenden Unterschied ausmachen, auch – oder gerade weil – die Ligakonkurrenten über die Sommerpause sich teilweise eifrig mit internationalen Spitzenspielern verstärkten.

Stadelmann jüngste Spielerin der Liga
Seit Juni spielt mit der siebzehnjährigen Jenijra Stadelmann die Jüngste in der höchsten Schweizer Badmintonliga in den Reihen der Badmintonvereinigung. Stadelmann, die über den Schweizer Pass verfügt, ist in Thailand aufgewachsen und gehörte dort längere Zeit zu den besten Juniorinnen. Dass sie bereit ist für die Schweizer Meisterschaft, zeigte sie bereits dieses Wochenende: mit je zwei Siegen im Dameneinzel und im Damendoppel, an der Seite von Céline Burkart, schürt sie die Hoffnungen der Ostschweizer auf das erneute Erreichen der Playoffs.

Nun gegen Uzwil
Mit den beiden Startsiegen übertrifft St. Gallen-Appenzell die eigenen Erwartungen und positioniert sich nun früh auf den vorderen Plätzen der Liga. Am 16. Oktober ist St. Gallen-Appenzell zu Gast beim Lokalrivalen aus Uzwil. Die Auswärtspartie ist der nächste grosse Formtest für den Titelverteidiger. Uzwil ist in der vergangenen Saison unglücklich im Playoffhalbfinal gegen La Chaux-de-Fonds ausgeschieden.

NLB zweimal unglücklich
Die zweite Mannschaft von St. Gallen-Appenzell startete weniger erfolgreich in die neue Saison. Sowohl gegen Adliswil 2 als auch gegen Zürich unterlagen die Ostschweizer nach hart umkämpften Spielen jeweils mit 3:5. Gleich dreimal ging der Entscheidungssatz mit 19:21 verloren. Überzeugend spielte für die Ostschweizer Nadine Spescha, die nur gegen die Züricher im Einsatz stand jedoch beide ihrer Partien gewinnen konnte – unter anderem gegen die ehemalige Weltranglistenspielerin Diana Makarska.